Teilhabe ermöglichen

Gegen Armut und Ausgrenzung im ländlichen Raum

Die Kirchengemeinden und das Diakonische Werk des Schwalm-Eder-Kreises wollen gemeinsam mit Menschen, die hier im ländlichen Raum von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, besondere Aktivitäten entwickeln. Von den im Schwalm-Eder-Kreis lebenden 185.000 Personen gelten etwa 25.000 Menschen als arm oder von Armut  bedroht.
Anknüpfungspunkt der neu geschaffenen Projektstelle sind die  die vier Tafeln im  Schwalm-Eder-Kreis (Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain); diese Tafeln werden in Zusammenarbeit mit über 240 Ehrenamtlichen betrieben. Gegenwärtig nutzen über 2000 Personen das Angebot der Tafeln; darunter befinden sich ca. 700 Kinder und Jugendliche.




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Alte Gebäude auf dem Land - oftmals von alleinstehendenene älteren Menschen bewohnt

Eine besondere Herausforderung liegt darin, Aktivitäten für den ländlichen Raum zu entwickeln. Gemeinwesenorientierte Projekte beziehen sich bisher fast immer auf Städte und ihre besonderen Stadtteile. Deshalb geht es darum, Ideen zu entwickeln, die in Kleinstädten - ohne ausgesprochene soziale Brennpunkte - und in Dörfern umsetzbar sind. Die Kirchengemeinden als wesentliche Akteure in der Gestaltung des sozialen und kulturellen Lebens können wichtige Aufgaben bei der Schaffung von Teilhabemöglichkeiten übernehmen.

 

 

Projektgedanke

Einbindung der Betroffenen in Projektplanung und Durchführung - Soziale Arbeit ist bisher vor allem dadurch geprägt, dass die Angebote den Betroffenen zwar zu Gute kommen, sie sich selbst in der Regel nicht mit ihren Ideen einbringen können. Hier soll verstärkt auf Beteiligung der Betroffenen hingearbeitet werden.
Es sind Ideen zu entwickeln, die in Kleinstädten - ohne ausgesprochene soziale Brennpunkte - und in Dörfern umsetzbar sind.
Ziel Information und Integration - die Gesellschaft soll für Problemlagen sensibilisiert und die Solidarität soll gefördert werden.

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Umsetzung

Vernetzung – mit politischen Institutionen, Vereinen und anderen Akteuren der sozialen Arbeit
Zugänge zu Dienstleistungen ermöglichen
Integration in das Bildungssystem - Bereitstellung gerechter Bildungschancen. Bildung ist die wichtigste Ressource für die Realisierung von Teilhabechancen. Schulabschlüsse sind die Eintrittskarte für den beruflichen Ausbildungsmarkt
Ausschließende Strukturen vermeiden
Wirtschaftliche Stabilität von Familien herstellen
Multiplikatorenschulung – neue Ehrenamtliche gewinnen und die Vorhanden mit einbinden

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Projekte

Hier sind Sie gefragt. Wie bereits erwähnt ist "Teilabe ermöglichen" von hoher Betroffenenbeteiligung geprägt. Wenn Sie Ideen haben oder gerne Mitarbeiten wollen melden Sie sich bei per Mail oder per Telefon. Es sind bereits verschiedene Projekte in Arbeit, tortzdem sind wir immer auf der Suche nach guten Ideen und vor allem auf der Suche nach Freiwilligen die helfen diese guten Ideen umzusetzen.

 

Weitere Materalien:

Material zum Download, zur Verfügung gestellt vom Diakonischen Werk Kurhessen Waldeck

Arme Kinder in einer reichen Gesellschaft - Materialheft zum Diakoniesonntag 2010


Armut hat viele Gesichter - Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
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Erklärung von Evangelischer Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck zur Veröffentlichung des Dritten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung